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Melle. Im Alter auf Pflege angewiesen zu sein, ist die größte finanzielle Sorge der Men­schen in Deutsch­land. Das zeigt eine Civey-Umfrage im Auf­trag der Debe­ka: 34 Prozent der Befragten sehen in der Pflegebedürftigkeit ihr größtes per­sön­lich­es Finanzrisiko. In der Alters­gruppe von 50 bis 64 Jahren sind es 47 Prozent, ab 65 Jahren sog­ar 56 Prozent. Bei den 18- bis 29-Jähri­gen nen­nen nur 12 Prozent dieses Risiko.

Trotz­dem haben bis­lang nur rund neun Prozent der Bun­des­bürg­er eine Pflegezusatzver­sicherung abgeschlossen. Bei der Auswahl zählen für die Befragten ein­er Umfrage von Swiss Life und YouGov vor allem eine faire Behand­lung im Leis­tungs­fall (73 Prozent), Ver­lässlichkeit und Sicher­heit (73 Prozent) sowie eine schnelle Leis­tungsab­wick­lung (70 Prozent). Eine gün­stige Prämie nen­nen 64 Prozent.

„Die Absicherung für den Pflege­fall wird oft erst geprüft, wenn das The­ma in der Fam­i­lie akut wird”, sagt Patrick Heyn, unab­hängiger Ver­sicherungs­mak­ler aus Melle. „Wer früher anfängt, kann mit kleineren Beiträ­gen vor­sor­gen und hat mehr Auswahl. Wichtig ist, dass die Leis­tungs­be­din­gun­gen ver­standen sind, nicht nur der Beitrag.”

Heyn ver­gle­icht die Pflege­ab­sicherung mit ein­er Beruf­sun­fähigkeitsver­sicherung für die Zeit nach dem Beruf­sleben: „Wer arbeit­et, sichert sein Einkom­men ab. Im Ruh­e­s­tand geht es darum, Rente und Ver­mö­gen vor den Kosten eines Pflege­falls zu schützen.” Für Men­schen ab 50 sei es deshalb sin­nvoll, die Absicherung jet­zt zu prüfen, solange die Gesund­heits­fra­gen noch beant­wortet wer­den können.

Die ph Finanzber­atung Patrick Heyn e.K. bietet in Melle und Umge­bung eine unab­hängige Beratung zur Pflege­ab­sicherung an.

Eingeschränkte Erreichbarkeit bis 28. Oktober. Neue Beratungstermine aktuell nicht buchbar. Mehr erfahren