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Beim unabhängigen Versicherungsmakler Patrick Heyn

Was ist eigentlich ein Versicherungsmakler?

 

  • Neu­tral­ität – keine Bindung an bes­timmte Versicherungsunternehmen
  • Das macht den Unter­schied zum Versicherungsvertreter
  • Indi­vidu­elle Bedarf­ser­mit­tlung und Lösungsvorschläge
  • Laufende Betreu­ung – Prüfen der aktuellen Risikosi­t­u­a­tion, Aufzeigen von Opti­mierungsmöglichkeit­en und Anpassen der Versicherungsverträge
  • Trans­par­ente Beratung
  • Meine Unab­hängigkeit wird Ihr Kun­den­vorteil – ich vertrete allein Ihre Interessen
  • Begleitung im Schadensfall
  • Mod­ern­ste Kom­mu­nika­tion­swege: Tele­fon (Büro und Mobil), E‑Mail, What­sApp, Face­book  Mes­sen­ger oder Online-Beratung über Skype

 

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Aktuelles

  • Neu auf DKM365: Spenden / Zah­nGe­sund / Rück­blick
    am 3. Dezem­ber 2021 um 14:32
  • Die Jung­mak­ler 2021 im Gespräch: Franziska Geusen
    am 3. Dezem­ber 2021 um 11:21

    Hi, Franziska, beim Jung­mak­ler Award hast du dich als junger Men­sch vorgestellt, der Ver­sicherun­gen noch cool find­et. Was begeis­tert dich denn an der Ver­sicherungsver­mit­tlung so sehr? Ich habe Spaß daran, mit unter­schiedlichen Men­schen zu arbeit­en und her­auszufind­en, zu welchem Typ Men­sch welche Beratung passt. Und wenn nach lan­gen Ver­hand­lun­gen mit den Ver­sicher­ern am Ende ein Ergeb­nis vor­liegt, mit dem alle glück­lich sind und der Kunde sich für meinen Ein­satz und den mein­er Mitar­beit­er bedankt, gibt mir das viel. Dein Vater ist geschäfts­führen­der Gesellschafter eures Unternehmens, der Hans John Ver­sicherungs­mak­ler GmbH. Kannst du dich trotz­dem unternehmerisch ent­fal­ten? Abso­lut. Mein Vater ist haupt­säch­lich als Geschäfts­führer der FINAS Ver­sicherungs­mak­ler GmbH tätig und nur sel­ten bei uns in Ham­burg. Wenn es seine Zeit zulässt, kommt er mal zu Ver­hand­lun­gen mit Ver­sicher­ern dazu, aber auch das passiert sehr sel­ten. Er lässt mir auch bei großen unternehmerischen Entschei­dun­gen freie Hand und hat (bish­er) noch nie sein Veto ein­gelegt. Welche Verän­derun­gen hast du als Co-Geschäfts­führerin schon in eurem Unternehmen angestoßen? Ich habe das Büro in Ham­burg kom­plett dig­i­tal­isiert, durchge­hend BiPRO einge­führt, die Abrech­nun­gen weitest­ge­hend automa­tisiert und alle Prozesse ver­schlankt. Außer­dem haben die Mitar­beit­er selb­st mehr Ver­ant­wor­tung bekom­men und sollen auch strate­gisch mitar­beit­en. Viel Zeit investiere ich in die Aus­bil­dung. Derzeit haben wir zwei Azu­bis und zwei duale Stu­den­ten. Das will ich noch weit­er aus­bauen. Aktuell arbeit­en wir an der kom­plet­ten Neuaus­rich­tung unser­er IT und – im Speziellen – der Daten­banken. Mein Ziel ist es, unsere Kun­den mith­il­fe besser­er Daten­struk­turen noch indi­vidu­eller und schneller zu betreuen. Ihr bietet euren Kun­den „Konzepte“ an. Was ist darunter zu ver­ste­hen und auf welche Ver­sicherun­gen legt ihr euren Schw­er­punkt dabei? Wir haben eigene Pro­duk­te mit den Ver­sicher­ern entwick­elt, bei denen unsere Kun­den besseren und gün­stigeren Ver­sicherungss­chutz bekom­men, als wenn sie direkt zum Ver­sicher­er gehen. Unser Hauptschw­er­punkt liegt in der Ver­mö­genss­chaden-Haftpflichtver­sicherung. Wir haben aber auch Son­derkonzepte für Rechtss­chutz, D&O, Cyber und Büro­haftpflicht. Alle unsere Konzepte beziehen sich jedoch auss­chließlich auf unsere Kun­den­grup­pen. Dazu zählen Ver­sicherungs- und Finan­zan­la­gen­ver­mit­tler, Immo­bilien­mak­ler und ‑ver­wal­ter sowie mein Schw­er­punkt: Recht­san­wälte, Steuer­ber­ater und Wirtschaft­sprüfer. Eine Frage noch zum Abschluss: Du möcht­est langfristig nur noch 20 Wochen­stun­den in eurem Unternehmen arbeit­en. Wie möcht­est du das schaf­fen und bis wann? Die 20 Stun­den ste­hen sym­bol­isch dafür, dass ich es schaf­fen möchte, dass mein Unternehmen auch mal zwei Wochen ohne mich läuft. Meine Mitar­beit­er sollen ler­nen, selb­st Ver­ant­wor­tung zu übernehmen und vor allem fach­lich so fit sein, dass sie mich für das oper­a­tive Geschäft (fast) nicht mehr brauchen. So habe ich auch mehr Zeit, nicht im, son­dern am Unternehmen zu arbeit­en. Für mich liegt da der Unter­schied zwis­chen einem Selb­st­ständi­gen und einem Unternehmer. Ich liebe meinen Job, ver­bringe aber auch gerne Zeit mit mein­er Fam­i­lie und möchte meine Kinder aufwach­sen sehen. Mehr zu Franziska Geusen und ihrem Unternehmen unter haftpflichtexperten.de.

  • Divest­ments bee­in­flussen Aktienkurse und CO2-Emis­sio­nen
    am 3. Dezem­ber 2021 um 10:54

    Die Erre­ichung von Kli­mazie­len ist auch in großem Maße von der Umleitung von Finanzströ­men weg von kli­maschädlichen und hin zu kli­ma­neu­tralen Wirtschaft­sak­tiv­itäten abhängig. In den let­zten Jahren bekan­nten sich zahlre­iche Fonds- und Ver­mö­gensver­wal­ter ver­mehrt zum nach­halti­gen Investieren. So soll der Druck auf Unternehmen der Real­wirtschaft erhöht wer­den, ihre Aktiv­itäten an den inter­na­tionalen Kli­mazie­len auszuricht­en und die dafür notwendi­gen Trans­for­ma­tion­sprozesse anzus­toßen. Divest­ment-Strate­gie als zen­traler Ansatz Ein zen­traler Ansatz dabei ist das soge­nan­nte Divest­ment, das heißt, der gezielte Verkauf kli­maschädlich­er Aktien zur Dekar­bon­isierung von Invest­ment­port­fo­lios durch pri­vate, insti­tu­tionelle und öffentliche Anleger. So wirbt unter andr­erem die von den Vere­in­ten Natio­nen geförderte Port­fo­lio Decar­boniza­tion Coali­tion (PDC) für die Dekar­bon­isierung von Invest­ment­port­fo­lios. Über Divest­ments sollen kli­maschädliche Unternehmen ver­an­lasst wer­den, Real­in­vesti­tio­nen in CO2-arme Aktiv­itäten und Tech­nolo­gien vorzunehmen, um so ihren CO2-Ausstoß zu senken. Bis dato blieb allerd­ings stets die Frage offen: Wie wirken solche Divest­ments über­haupt? Reduzieren davon betrof­fene Unternehmen tat­säch­lich ihre CO2-Emis­sio­nen? Stu­di­en­de­sign Eine jüngst erschienene Studie im Auf­trag der Wis­senschaft­splat­tform Sus­tain­able Finance analysiert nun erst­mals empirisch die Auswirkun­gen von Divest­ments europäis­ch­er und US-amerikanis­ch­er Aktien­fonds auf die Aktienkurse und CO2-Emis­sio­nen von Unternehmen. Aus­gangspunkt dieser Studie war die Iden­ti­fika­tion der Fonds, die sich im Beobach­tungszeitraum beson­ders stark dekar­bon­isierten. Danach ver­glichen die Stu­di­en­au­toren die Aktienkursen­twick­lung der Gruppe der divestierten Unternehmen mit den­jeni­gen Aktienkursen­twick­lun­gen zweier Ver­gle­ichs­grup­pen, die weniger stark vom Verän­derungs­druck hin zu mehr Kli­mafre­undlichkeit betrof­fen waren, vor, während und nach den Divest­ments. Um anschließend eine Verän­derung beim CO2-Ausstoß zu prüfen, ver­glich die Studie die kumu­la­tiv­en Verän­derun­gen der Scope‑1+2‑CO2-Emissionen der drei Grup­pen. Divest­ment-Strate­gien zeigen erste Erfolge Das Ergeb­nis ist, dass umfan­gre­iche Divest­ments von Fonds die Aktienkurse kli­maschädlich­er Unternehmen um durch­schnit­tlich ca. 7% reduziert haben. Diese Kursver­luste führten schließlich auch dazu, dass die betrof­fe­nen Unternehmen ihre CO2-Emis­sio­nen im Ver­gle­ich zu anderen Unternehmen um durch­schnit­tlich ca. 10% reduzierten. Beson­ders markant: Die gewonnenen Ergeb­nisse sind unab­hängig von der wirtschaftlichen Entwick­lung der von Divest­ments betrof­fe­nen Unternehmen und stellen somit zum Beispiel kein Ergeb­nis ein­er gerin­geren Pro­duk­tion­stätigkeit dar. Diese Beobach­tung lässt den Schluss zu, dass Fonds mit geziel­ten Divest­ments eine Reak­tion der betrof­fe­nen Unternehmen hin zu kli­mafre­undlicherem Ver­hal­ten aus­lösen kon­nten. Die Studie liefert also erste Anze­ichen, dass Divest­ments ein pro­bates Mit­tel für pri­vate, insti­tu­tionelle und öffentliche Anleger zur Eindäm­mung des Kli­mawan­dels sein kön­nen. (as) Bild: © Bri­an Jack­son – adobe.stock.com

  • Gewinne aus Veräußerung von Kryp­towährun­gen steuerpflichtig
    am 3. Dezem­ber 2021 um 10:41

    In sein­er Einkom­men­steuer­erk­lärung für 2017 deklar­i­erte ein Mann Gewinne aus dem Han­del mit Kryp­towährun­gen. Den Han­del betrieb sein Sohn treuhän­derisch für ihn, der Mann selb­st hat­te sich mit ein­er Geldzahlung am Port­fo­lio seines Sohnes beteiligt. Gle­ichzeit­ig han­delte der Sohn auch treuhän­derisch für seine Mut­ter und in seinem eige­nen Namen. Eltern und Sohn waren sich über die jew­eili­gen Beteili­gungsquoten an dem Gesamt­de­pot einig. Der Sohn kaufte zunächst mit US-Dol­lar die Kryp­towährung Bit­coin. Mit Teilen der Bit­coin-Bestände han­delte er direkt, andere nutzte er zum Erwerb weit­er­er Kryp­towährun­gen. Dazu war er bei sechs inter­net­basierten Han­del­splat­tfor­men angemeldet. Erwerb und Veräußerung der Kryp­towährun­gen gescha­hen inner­halb eines Jahres. Kläger: Kryp­towährun­gen sind kein anderes Wirtschaftsgut Die Gewinne berück­sichtigte das Finan­zamt als Einkün­fte aus pri­vat­en Veräußerungs­geschäften. Hierge­gen legte der Mann Ein­spruch ein. Es liege sein­er Mei­n­ung nach kein „anderes Wirtschaftsgut“ und damit kein Veräußerungs­geschäft vor. Kryp­towährun­gen seien kein Wirtschaftsgut. Struk­turelles Vol­lzugs­de­fiz­it? Außer­dem gebe es bei der Besteuerung von Einkün­ften aus dem Han­del mit Kryp­towährun­gen ein struk­turelles Vol­lzugs­de­fiz­it, das dem Geset­zge­ber zurechen­bar sei. Eine Besteuerung hänge von der Erk­lärungs­bere­itschaft des Steuerpflichti­gen ab. Mit­teilungspflicht­en über den Über­gang von Bit­coin und anderen Kryp­towährun­gen von oder auf einen Steuerpflichti­gen gebe es nicht. Eine Kryp­to­börse unter­liege nicht dem automa­tisierten Kon­tenabruf. FG: Begriff des Wirtschaftsguts ist weit zu fassen Das Finanzgericht Baden-Würt­tem­berg (FG) wies die Klage jedoch ab. Es ver­tritt die Ansicht, die Gewinne des Klägers seien sehr wohl son­stige Einkün­fte aus pri­vat­en Veräußerungs­geschäften. Kryp­towährun­gen seien imma­terielle Wirtschafts­güter, denn der steuer­rechtliche Begriff des Wirtschaftsguts sei weit zu fassen und auf der Grund­lage ein­er wirtschaftlichen Betra­ch­tungsweise auszule­gen. Er umfasse „sämtliche ver­mö­genswerten Vorteile, deren Erlan­gung sich der Steuerpflichtige etwas kosten lässt“, „die ein­er selb­st­ständi­gen Bew­er­tung zugänglich sind“ und in denen der „Erwer­ber des gesamten Betriebs […] einen greif­baren Wert sehen würde“. Der Kläger, so das FG Baden-Würt­tem­berg, habe beim Erwerb der Kryp­towährun­gen zumin­d­est einen ver­mö­genswerten Vorteil erlangt. Im Blockchain der Kryp­towährung werde dem Kläger schließlich verbindlich ein Anteil an der Währung zugerech­net. Dieser ste­he ihm, dem Inhab­er des öffentlichen und des pri­vat­en Schlüs­sels, zu und er sei mit der Chance auf Wert­steigerung sowie dem Ein­satz als Zahlungsmit­tel ver­bun­den. Die Kryp­towährung sei ein­er geson­derten Bew­er­tung zugänglich. Ihr Wert werde anhand von Ange­bot und Nach­frage ermit­telt. Der Kläger habe aus Kurssteigerun­gen Gewinne erzielt. Kryp­towährun­gen seien über­trag­bar. Dies zeige deren Han­del an speziellen (Internet-)Börsen. Die tech­nis­chen Details der Kryp­towährun­gen seien für die rechtliche Bew­er­tung des Wirtschaftsguts nicht entschei­dend, so das FG Baden-Würt­tem­berg. Kryp­to­börsen sind als mul­ti­lat­erales Han­delssys­tem Finanz­di­en­stleis­tungsin­sti­tute Auch liege kein struk­turelles Vol­lzugs­de­fiz­it vor, selb­st wenn sich die meis­ten Han­del­splat­tfor­men für Kryp­towährun­gen im Aus­land befän­den. Bei Sachver­hal­ten mit Aus­lands­bezug sei die Finanzver­wal­tung grund­sät­zlich auf eine erhöhte Mitwirkung der Steuerpflichti­gen angewiesen. Nation­al­staatliche Sou­veränität könne der deutsche Geset­zge­ber nicht verän­dern. Zwis­chen­staatliche Rechts- und Amt­shil­fe sowie Sam­me­lauskun­ft­ser­suchen zur Ein­hol­ung der erforder­lichen Auskün­fte bei Inter­nethandel­splat­tfor­men seien möglich. Kryp­to­börsen seien als mul­ti­lat­erales Han­delssys­tem Finanz­di­en­stleis­tungsin­sti­tute und unter­lä­gen als solche der Iden­ti­fizierungspflicht. Betreibe die Kryp­to­börse auch Finanzkom­mis­sion­s­geschäfte, sei sie sog­ar ein Kred­itin­sti­tut und unter­liege somit dem Kon­tenabruf. Sofor­tige reg­u­la­torische Reak­tion des Geset­zge­bers nicht erforder­lich Auch wenn sich pri­vate Veräußerungs­geschäfte mit Kryp­towährun­gen, die es im Stre­it­jahr erst seit ca. acht Jahren gebe, nur schw­er aufdeck­en ließen, reiche dies für sich alleine noch nicht zur Begrün­dung eines struk­turellen Vol­lzugs­de­fiz­its aus, so das FG Baden-Würt­tem­berg. Der Geset­zge­ber könne nicht auf jede (tech­nis­che) Neuerung sofort reg­u­la­torisch reagieren. Er dürfe zunächst deren Entwick­lung abwarten und müsse „erst dann reagieren, wenn sich gravierende Missstände zeigen“. Solche habe es bis zum Stre­it­jahr nicht gegeben. Da die entschei­dungser­he­blichen Fra­gen noch nicht höch­strichter­lich entsch­ieden sind, wurde die Revi­sion zuge­lassen, sie ist beim Bun­des­fi­nanzhof (BFH) anhängig. Das dor­tige Akten­ze­ichen ist noch nicht bekan­nt. FG Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 11.06.2021 – Az. 5 K 1996/19 Bild: © Chin­napong – stock.adobe.com

  • Wohn­nebenkosten driften bun­desweit auseinan­der
    am 3. Dezem­ber 2021 um 10:15

    Im Auf­trag der d.i.i. Deutsche Invest Immo­bilien AG hat das Insti­tut der deutschen Wirtschaft (IW) unter­sucht, wie stark die Nebenkosten Mieter hierzu­lande belas­ten. Laut Studie „Wohn­nebenkosten in Deutsch­land“ entsprechen die kalten und war­men Nebenkosten regelmäßig rund einem Drit­tel der Grund­mi­ete und stellen damit einen nicht zu ver­nach­läs­si­gen­den Kos­ten­treiber dar. In Regio­nen mit einem gerin­gen Grund­mi­eten­niveau erhöhen die Wohn­nebenkosten die Gesamt­mi­ete sog­ar um bis zu 50% der Grund­mi­ete. Aber auch in Großstädten mit einem ohne­hin schon hohen Mieten­niveau kön­nen die Wohn­nebenkosten die Gesamt­mi­ete empfind­lich nach oben treiben. Neben der absoluten Höhe der Wohn­nebenkosten ist auch die Rela­tion zur Grund­mi­ete für Mieter von großer Bedeu­tung. Je geringer die Grund­mi­ete bzw. je höher die Wohn­nebenkosten aus­fall­en, desto eher wer­den die Mieter ihr Augen­merk möglicher­weise auf die „zweite Miete“ richt­en. Zugle­ich lässt sich anführen, dass Mieter in Regio­nen mit hohem Grund­mi­eten­niveau beson­ders kostensen­si­bel gegenüber den Wohn­nebenkosten sind. Sowohl die absolute Höhe als auch die Rela­tion zur Grund­mi­ete sind also von Bedeu­tung. Für die soge­nan­nten kalten Betrieb­skosten, zu denen kom­mu­nale Abgaben und Steuern zählen wie etwa Mül­lab­fuhr oder Grund­s­teuer, müssen die Mieter im Mit­tel 1 Euro pro Quadrat­meter Wohn­fläche berap­pen. Die Heizkosten schla­gen mit 1,09 Euro pro Quadrat­meter zu Buche. Deut­lich­es regionales Preis­ge­fälle Laut Auswer­tung zeigen sich deut­liche regionale Unter­schiede in der Höhe der Wohn­nebenkosten. Vor allem die kalten Betrieb­skosten fall­en je nach Gemein­de­größe recht unter­schiedlich aus: So müssen Mieter in Großstädten ab 500.000 Ein­wohn­ern im Mit­tel 1,28 Euro je Quadrat­meter auf­brin­gen, in kleineren Gemein­den sind es rund 70 Cent. Nor­drhein-West­falen mit hohen kalten Betrieb­skosten Von den 401 deutschen Land­kreisen und kre­is­freien Städten stechen mit hohen absoluten kalten Betrieb­skosten vor allem weite Teile Nor­drhein-West­falens und die Großstädte her­aus. Die drei teuer­sten Städte im Jahr 2020 waren Lev­erkusen und Mem­min­gen mit jew­eils 2,04 Euro sowie Frank­furt am Main mit 2,03 Euro. Am anderen Ende der Ran­gliste liegen die Kreise Din­golf­ing-Lan­dau in Nieder­bay­ern mit 0,86 Euro, Rhön-Grabfeld in Unter­franken mit 0,88 Euro und Cochem-Zell in Rhein­land-Pfalz mit 0,90 Euro. Außer­dem zählen weite Teile Ost­bay­erns ent­lang der Gren­ze zu Tschechien zu den gün­stig­sten Land­kreisen, was die kalten Betrieb­skosten bet­rifft. Weite Spanne bei Nebenkosten ins­ge­samt Betra­chtet man die gesamten Nebenkosten, so ergibt sich eine weite Spanne für die Land­kreise und kre­is­freien Städte in Deutsch­land. Diese reicht von 3,30 Euro je Quadrat­meter Wohn­fläche in Mem­min­gen im All­gäu, wo vor allem die kalten Betrieb­skosten ver­hält­nis­mäßig hoch aus­fall­en, bis zu 1,86 Euro in Din­golf­ing-Lan­dau. Zu den teuer­sten Kreisen zählen Frank­furt am Main und München mit jew­eils 3,08 Euro Nebenkosten. Teures (Nebenkosten-)Pflaster Berlin Die höch­sten Nebenkosten weisen die Stadt­staat­en Berlin mit 2,87 Euro, Bre­men mit 2,79 Euro und Ham­burg mit 2,75 Euro auf. Es fol­gen die Bun­deslän­der Hes­sen mit 2,73 Euro und Nor­drhein-West­falen mit 2,71 Euro. Gün­stiger kom­men Mieter dage­gen in den ost­deutschen Bun­deslän­dern und Rhein­land-Pfalz weg. So wer­den in Rhein­land-Pfalz im Mit­tel 2,29 Euro je Quadrat­meter an Nebenkosten fäl­lig, in Sach­sen-Anhalt sind es 2,27 Euro und in Thürin­gen 2,22 Euro. Mietern rät das IW, stets genau prüfen, welche Gesamtkosten bei ein­er Woh­nung auf sie zukom­men. Eine gün­stige Grund­mi­ete kann zunächst ver­lock­end wirken, ist sie aber mit hohen Nebenkosten ver­bun­den, kann ein ver­meintlich­er Kosten­vorteil schnell dahin sein. Kom­munen soll­ten kalte Betrieb­skosten hin­ter­fra­gen Laut IW leg­en die regionalen Unter­schiede bei den Wohn­nebenkosten nahe, dass sich Kom­munen vor allem mit den kalten Betrieb­skosten kri­tisch auseinan­der­set­zen soll­ten. Zudem mah­nt das Insti­tut, dass die kalten Betrieb­skosten, die sich zum Teil auf kom­mu­nale Kosten­struk­turen zurück­führen lassen, nicht als Refi­nanzierungsquelle für die kom­mu­nalen Haushalte dienen dürften. „Um Mieter finanziell zu ent­las­ten, soll­ten Kom­munen mit beson­ders hohen Wohn­nebenkosten in den Aus­tausch mit Kom­munen treten, die eine effizien­tere Kosten­struk­tur geschaf­fen haben“, heißt es im Bericht. (tk) Bild: © Pro­s­tock-stu­dio – stock.adobe.com